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Sensor

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag1. Februar 2014, 12:23

Als Lehrer an einer Hauptschule in der Voreifel, nahe bei Köln, stelle ich täglich mit Entsetzen fest, wie sehr Medien die Entwicklung benachteiligter Jugendlichen negativ beeinflussen. Als kritischer Mensch hinterfrage ich alles was meinen Lebensraum betrifft. Als Familienvater (welch ein verstaubtes Wort...) meistere ich den Alltag mit all seinen profanen und elementar wichtigen Aspekten. Als Ehemann möchte ich meine Frau glücklich machen. Als Ego versuche ich meinen ureigenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Alles in Allem bin ich kein herausragender Mensch, sondern zähle mich zum "Durchschnitt" unseres Gesellschaftsbildes. Mein politisches Engagement begann in der gewerkschaftlichen Jugendarbeit als Jugendvertreter in einem großen multinationalen Konzern. Den Austritt aus der SPD vollzog ich, als die SPD Regierung, zusammen mit den Grünen beschloss in den Kosovo zu ziehen, um dort die Grenzen Deutschlands zu verteidigen. Damit begann dann auch meine Politikverdrossenheit, weil ich in den Parteien keinerlei ehrliche Grundsubstanz der agierenden Verantwortlichen mehr erkennen konnte.
Schon lange rege ich mich über die nicht enden wollenden Polit-Talkshows auf, bei denen es anscheinend nur darum zu gehen scheint ein Podium für die selbst Beweihräucherung unserer Politprofis und Talkmaster darzustellen. Das Schema ist fast immer das gleiche: man nehme einen Prügelknaben oder Frau und schlage so lange mit verbal Attacken auf diese Person ein, bis man sicher sein kann die Wahrheiten total verdreht zu haben, und die WELT DER MÄCHTIGEN WIEDER IN ORDNUNG IST. Frau Wagenknecht hat ich tapfer geschlagen, ohne ihre Würde zu verlieren, was den Opfern nicht immer gelingt.
Unsere "Öffentlich Rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten" vertreten schon lange nicht mehr die Öffentlichkeit oder das Recht. Vielmehr geht es um Manipulation einer an Bildungsverarmung systematisch degenerierten Gesellschaft. Themen, die wirklich wichtig sind, von öffentlichem Interesse wären, werden nicht angerissen, kritische Menschen werden verrissen. Nachrichten berichten über Ereignisse, die unkritisch entsprechend einer gezielten Propaganda aufbereitet werden. PolitikerInnen die uns seit Jahren belügen und betrügen werden in Ruhe gelassen, Zusammenhänge zu kriminellen Handlungen werden verschleiert und verfälscht oder einfach systematisch "vergessen". Verurteilte kriminelle Menschen aus der "Öffentlichkeit" werden hofiert und nahezu reingewaschen, wie Helmut Kohl und dessen Helfershelfer. Mind control, so könnte man das Agieren der Rundfunk- und Fernsehanstalten nennen.
Also müssen wir aufstehen und gegensteuern und wo es geht, mit agieren. Vielleicht ist dieses Forum so ein Ort. Ich möchte gern mithelfen, solange ich sicher sein kann, dass hier redlich gehandelt wird.
Vielleicht finde ich hier auch gleichgesinnte Menschen, die meine "Wellenlänge" haben. Mal sehen was kommt...

Bücherleser

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag1. Februar 2014, 12:46

Herzliche Grüße an alle Mitstreitenden,
mein Name ist Hans Salzburg, geboren 1964 in Hannover und und in der Nähe auf einem (damals noch) Kuhdorf aufgewachsen, habe als Kind von Nicht-Landwirten Landwirtschaft gelernt, habe dann 20 Jahre mit meiner Mutter ein kleines Seminarhaus im Hunsrück bewirtschaftet, nach dessen Verkauf ich jetzt hauptberuflich Wachmann und nebenberuflich als Milchprobenehmer noch ein Bein in der Landwirtschaft habe und die Sorgen der Bauern hautnah mitbekomme.

Meine große Leidenschaft ist das Lesen von echten Büchern, besonders Sachbüchern zu den Themen Länderkunde, Ökologie, Natur- und Menschheitsgeschichte, Philosophie und Ethik, gesellschaftspolitische Science-Fiction, Dystopien und Utopien.
In anspruchsvollen Magazinen verfolge ich aktuelle Debatten und in WochenZEITungen liebe ich Bleiwüsten im Tischformat.
Daraus leitet sich mein Nickname ab, der so mehr über mich aussagt als mein offizieller Name.

Mit demselben Namen (mit X davor, weil schon vorhanden), bin ich im Forum der Tagesschau angemeldet.
Für diesen Service, meine Kommentare zu Berichten einem so großen Publikum zugänglich zu machen, habe ich mich freiwillig zur neuen Rundfunkgebühr angemeldet, obwohl ich keinen Fernseher besitze und mein einziges Radio im Auto (man kriegt keine Gebrauchtwagen ohne Radio) nur zum CD-Hören nutze.
Auf dem Firmenradio ist das einzig hörenswerte von den empfangbaren Programmen das SWR2-Forum.

Seit einiger Zeit hat die ARD ihre Online-Präsenz so modifiziert, daß mein alter Toshiba-Laptop mit Windows 2000 abstürzt, sobald ich die Tagesschau aufrufe.
Somit hat man mir mein einziges Motiv, mich freiwillig an der Rundfunkfinanzierung zu beteiligen, durch rücksichtslose technische Aufrüstung genommen und entzieht mir noch dazu die Mittel, die ich bräuchte, um mit der technischen Entwicklung mitzuhalten. Das ist eine zutiefst undemokratische Ausgrenzung ärmerer Teilnehmer.

Ganz abgesehen davon, daß mir durch die Entziehung von rund 200 Euro jährlich, die etwa ein Fünftel meines Monatsgehaltes darstellen, verwehrt wird, Bücher und gute Zeitschriften in gleichem Wert zu kaufen:
Das sind etwa zehn neue Sachbücher zum gebundenen Preis von 20 Euro/Stück, oder ca. 25-30 Ausgaben von Spiegel, GEO, natur, brand eins, Philosophie heute, Hohe Luft, Enorm, Spektrum der Wissenschaft, Bild der Wissenschaft usw, die ich mir nicht mehr leisten könnte, wenn ich nicht darben wollte - was ich oft genug tue: ich spare am Essen, um keinen geistigen Hunger leiden zu müssen!

Mir ist unbegreiflich, weshalb nicht sämtliche Buch- und Zeitungsverlage längst gemeinsam mit ihren Kunden eine Verfassungsklage organisiert haben wegen der willkürlichen monetären Beschränkung des freien Zugangs zu Informationen!
Für die Mediengebühr müsste jeder einen Gutschein bekommen, der zu freiem Bezug eines Kontingents von Printmedien und Büchern berechtigt - aus Gründen der Gleichbehandlung!

(PS: ich fände es besser, im Vorstellungsfaden nur Vorstellungen zu sammeln, und die Diskussion, ob Nicknamen oder Realnamen, abzutrennen - dies kann entfernt werden, sobald geschehen.)
Zuletzt geändert von Bücherleser am 4. Februar 2014, 02:57, insgesamt 1-mal geändert.

Frank_Geppert

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag1. Februar 2014, 12:56

Hallo liebe kritisch Denkende,

ich bin Frank Geppert und habe die Petition unterschrieben und ich lese täglich u.a. die Tagesschau und habe dort festgestellt, das oft sehr einseitig berichtet wird, dass Vermutungen erwähnt werden, wenn sie in das eigene Konzept passen und dass viele Meinungen als Nachrichten getarnt veröffentlicht werden, was dem neutralen und objektiven Auftrag zuwider spricht.
Die Auswahl der Bilder und Überschriften ist suggestiv, polarisierend und übertreibend.

Ich suche schon lange nach einer Möglichkeit, darauf hin zu wirken, mehr Objektivität in das ÖR-Fernsehen zu bringen, denn das ist die 4. Säule der Gewaltenteilung, die letzte Hoffnung der Wahrheit und Demokratie. Aber diese Chance wird vertan, weil sehr häufig Lobby-Interessen vertreten sind. Alle kritischen Sendungen, die es noch gibt, finden spät nachts statt, wie z.B. das Snowden-Interview am Sonntag 23:00 Uhr.

Falls ich mich beteiligen kann, wäre ich gerne Teil ihres Teams.

Ich habe folgende Vorstellungen: Es braucht eine Lobby der GEZ-Zahler, der Zuschauer. Diese sollte professionell organisiert werden. Dabei sollten wir Erhebungen machen, Befragungen, Statistiken über Sendungen, Inhalte und Qualität. Fehler, mangelnde Objektivität und Probleme sollten dokumentiert und veröffentlicht werden, damit es eine breite öffentliche Diskussion gibt. Wir sollten Materialien produzieren,die allen helfen, Argumente in die Hand zu bekommen, Argumente, die auch Journalisten zur Verfügung stehen.
Wenn der Bekanntheit steigt, braucht es Pressevertreter, Veröffentlichungen und Besuche öffentlicher Veranstaltungen, evtl. sogar Organisation eigener Veranstaltungen.

Viele Grüße,
Frank Geppert

TanjaBee

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag1. Februar 2014, 16:45

Hallo, Zeliha,

herzlich willkommen. Mir ist bereits in dem FaceBook Forum aufgefallen, wie engagiert Du aufgetreten bist. Schön, Dich hier wieder zu treffen.
Was diese Einordnung in "Die Linken", linksgerichtet oder ähnlich angeht, ich finde, da sollte sich keine Debatte entwickeln müssen. Wir sind das Publikum. Meinetwegen in Anlehnung an den alten Demoslogan "Wir sind das Volk!" :-)

Was Du wiederum von der Maybrit-Illner Sendung berichtest, das spiegelt so tiefste reaktionäre populistische Meinungsmache wieder und ist eines unabhängig zu seienden öffentl.-rechtl. Fernsehprogramms nicht würdig.

Da reicht es definitiv nicht, den Ausknopf zu drücken. Ich kenne noch die Fernsehzeiten, als es nur die ersten drei Programme gab, und irgendwann damals habe ich mich auch über einen Politmagazin-Moderatoren geärgert, der uns Anti-Golfkrieg-(I)-Demonstranten ("Kein Blut für Öl") als die komischen Pazifisten beschimpfte.
Das passt alles mit dem Tenor zusammen, den Markus Lanz in seiner Sendung verbreitete.
Seinerzeit hatten wir gehofft, dass die privaten Sender frischen Wind (auch durch Konkurrenz) in die verstaubte Fernsehlandschaft bringen würden, das war anfangs vielleicht noch so, doch heute sind die nicht mehr diskutabel.
Die Radioprogramme werden auch immer einförmiger, wenn jetzt schon für bestimmte kulturelle Programme des WDR die "Radioretter" unterwegs sein müssen, na dann Gute Nacht!
Ich wiederhole hier ein sehr gutes Argument eines anderen Teilnehmers (welcher Nickname war das denn nochmal :-) ):
Es muss offen gelegt werden, wie die Gelder aus den "Servicegebühren für ARD, ZDF und Deutschlandradio" - ja, so heißt das jetzt! - verteilt werden.
Ausgerechnet aus dem Handelsblatt erfahren wir die Gehälter der Intendanten: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/intendanten-gehaelter-was-die-chefs-von-ard-und-zdf-einstreichen/8594176.html

Woher diese Summen alle kommen, wäre die nächste Frage.

Soweit erst mal.

Gruß,

Tanja

hinterwald

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag2. Februar 2014, 03:32

TanjaBee hat geschrieben:Ich schaue auch schon so gut wie kein TV mehr, aber das kann die Lösung nicht sein, v.a, wenn wir für einen "Bildungsauftrag" bezahlen sollen, der in dem Sinne nicht existiert. Den sollte das Publikum bilden, wenn wir schon mal bei dem Wort bleiben.


also, ich liebe fernsehen und mache seit ca 16 jahren für tv3.de ein vierwochenprogramm für die printausgabe, kenne also das programm im voraus immer ganz gut. mir wurde auch in einem kath. klosterinternat mal beigebracht, daß man sich eine tv-zeitung kauft, einen marker nimmt und sich anstreicht, was man sehen will. bis vor einem jahr stand ich also jeden freitag am kiosk und habe mir eine zeitschrift gekauft, die auch ein gutes radioprogramm hat.

ich denke, daß bewusstes auswählen dessen, was man sich zumutet, schon mal ein ganz guter ansatz ist. wenn man das tut und dokumentationen für spannender hält als shows, in denen leute irgendwo in einem dschungel sitzen, wird man - ich schwöre - in deutschland _hervorragend_ bedient. da habe ich keinen grund zu beschwerden, "zur not" blieben mir also immer noch arte, 3sat, zdfInfo, zdfKultur, eins-extra, phoenix.

ich neige allerdings mehr zum geprochenen wort statt zum bewegten bild. und auch da: kein grund zum jammern von hier, im gegenteil, ich bin hoch zufrieden mit der arbeit beim deutschlandfunk und den anderen wortradio und dokumentiere das ja auf meiner tv3-radio-seite, was ich täglich so höre.

grundsätzlich erfüllt also der ÖR für den, der bewusst und "geschmäcklerisch" damit umgeht, diesen "bildungsauftrag" und ich denke, wir alle wären sehr viel ärmer dran, wenn wir hier ein system wie in italien oder amerika etwa hätten.

um hier nicht all zu kulturbeflissen 'rüberzukommen: ich liebe natürlich auch "buffy the vampire slayer" oder "the walking dead", die neuen hbo serien, den sonntäglichen tatort und die dinge, die es wert sind, zeit dafür zu verschwenden.

was mich "fuchst", bei aller toleranz denen gegenüber, für die das "traumschiff" oder die täglichen telenovela eben eine "nabelschnur" sind, ist der versuch, dieses land in einer neobiedermeier-schockstarre zu halten und das dann als "Unterhaltung" zu verkaufen, wo es doch im grunde der versuch ist, die zustände zu betonieren.

in unserer gesellschaft gibt es einen "entwicklungsstau". die menschen, gerade die jüngeren, sind doch im kopf schon jahrzehnte weiter als uns das vorgegauckelt wird. auch wenn das beispiel jetzt ein bißchen unverhofft kommt: ich mache das immer aus an der anzahl verschiedener sorten joint-papers, die man an jeder tankstelle der republik kaufen kann. ich wohne hier in einer gegend, in der sich fuchs und hase gute nacht sagen, 12 menschen vor ort von denen wir schon die hälfte ausmachen, und kann, wenn ich das will, an der nächsten großen truckertankstelle zwischen zwei bong modellen und 5 sorten papers aussuchen, die definitiv für das kiffen gedacht sind, aussuchen.

ich wähle dieses beispiel immer, um die differenz zwischen lebenswirklichkeit und geellschaftlicher entwicklung zu pointieren: hier das, was längst für alle "normal" ist - da das bild, das uns vermittelt wird, als wäre es die realität. da ist unsere wirklichkeit jahrzehnte dem voraus, was uns aus dem ZDF etwa entgegen springt, wenn personen, die uns freundlich entgegentreten, sich als ausgemachte reaktionäre outen, wie lanz und jörges in dieser show.

ich bin dann geradezu entsetzt, wenn die medien des landes sich zusammenrotten und dem, was hier konkret mehr als 230.00 personen als ihre wirklichkeit ausdrücken: so nicht!

dafür dann wiederum als "mob" denunziert zu werden, die öffentliche teilnahme via petition quasi zur "judenverfolgung" herabgewürdigt wird - statt sich damit auseinander zu setzen - das macht mich fassungslos und vor allem _wütend_.

darum geht es mir: diese differenz aufzubrechen, der "gefühlten" wirklichkeit dem "ist" gerade junger menschen entgegen zu setzen und für ein ende der bigotterie zu sorgen, als lebten wir immer noch (oder schon wieder?) in der adenauer ära.

langer vortrag - ich weiss, ich ufere gerne aus, aber ich dachte, ich positioniere mich mal eindeutig als freund des fernsehens und erkläre, daß jeder mit ein bißchen bewusstsein, sich wirklich ein maßgeschneidertes programm zusammenstellen kann.

man muss es nur tun.

wir treten hier ja nicht an, um den GEZ neurotischen, die so wenig wie die EURO neurotischen die komplexität dessen, wovon sie reden, verstehen, die stange zu halten. für mich ist das hier "serious stuff", die idee, den zuschauer am ÖR stärker zu beteiligen und den machtbewahrern der parteien ein wenig das szepter zu entreissen, findet meine volle zustimmung.

zuhören, das kann ja mittlerweile selbst die katholische kirche.

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/drad ... 3237c2.mp3

nur eben das zdf nicht, das denkt, es könnte diese sache aussitzen. deshalb und wirklich nur deshalb meine petition, die nicht - wie befürchtet - im "trollturm" gelandet ist :-)

in diesem sinne, liebe grüße in die runde
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Maren

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Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag2. Februar 2014, 11:03

Hallo liebe Leute,

vielen Dank zunächst an Ingo & friends, die mit großem Elan den Aufbau dieses Forums vorangetrieben haben.
Wer solche Mitstreiter hat, braucht sich über Misserfolge keine Sorgen mehr zu machen.

Letzte Woche schrieb mich meine Tochter über FB an und erkundigte sich nach meinem Befinden. Sie lebt in Sydney und einige ihrer Freunde hatten sie gefragt, ob das ihre Mom wäre, über die überall in den Zeitungen berichtet wird. 8-)
Sie meinte, dass sie sich das richtig vorstellen könne, wie Mutter schimpfend vor dem Ferseher sitzt - nur im Falle Lanz blieb es nicht dabei.

Als ich unter #lanz die gesammelte Wut der Internetgemeinde registrierte, habe ich mich das erste mal gefragt, wie man Protest am wirkungsvollsten bündeln könnte. 1000 Zuschauerbriefe an den Sender wären eine Maßnahme gewesen - 1000 lapidare vorgefertigte und gleichlautende Antwortschreiben die Folge.
Die Nutzung einer internetbasierten Beteiligungsplattform ist das EINZIGE Mittel eine gebündelte Beschwerde an einen klar definierten Adressaten zu übermitteln und zwar effektiv und kostenneutral.
Auch wenn eine nicht zu unterschätzenden Anzahl von KritikerInnen diese Methode verteufelte, so zeigt sie Wirkung wie keine andere. Ich gebe natürlich zu, dass ein weniger polarisierender Titel nicht den gleichen medialen Effekt nach sich gezogen hätte, jedoch bereue ich nichts.
Ich habe nichts anderes gefordert als MedienvertreterInnen es schon seit geraumer Zeit tun. Stellvertretend für die medialen Reklamationen sei der Beitrag von Jörg Michael Seewald in der FAZ erwähnt:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 00728.html.

Eine ähnliche Plattform wie openPetition schwebt mir als permanentes Instrument der Bürgerbeteiligung zur Mitwirkung an Inhalten der Öffentlich Rechtlichen vor. Eine Plattform (Public Value) zum voten, bewerten, kritisieren, mitgestalten und verbessern des von uns finanzierten Angebotes.

Die teilweise abstrusen Desinformationskampagnen z.B. zur Lage in der Ukraine, das Verschweigen der Massenproteste in europäischen Großstädten, die fürchterliche Fokussierung auf Nebensächliches, die Unterdrückung von Meinungsvielfalt, die oftmals grottigen Film- und Serienproduktionen etc. gehören auf den Prüfstand.

Viele der KampagnengegnerInnen im journalistischen Metier empfahlen ja immer die Nutzung der Fernbedienung, falls eine Sendung oder eine Nase dem Zuschauer missfalle. Aber was dann? Einfluss auf die Quote haben nur Teilnehmer des GfK-Panels. Die 100 Prozent der Quote werden nur auf die Beitragszahler verteilt, die gerade fernsehen. Dass dieser Schwachsinnsvorschlag immer wieder von den verschiedensten "Medienfachleuten" gebracht wird, zeigt, dass eine Kultur des Wegschauens in unseren Landen geradezu forciert wird.

Aber nicht mit mir.

Ich bin Maren Müller, Initiatorin der Lanz-Petition und freue mich auf rege Beteiligung und gute Zusammenarbeit.

hansi

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag2. Februar 2014, 12:33

Schön, dass es Sie gibt ... Meine Anerkennung für Ihr Engagement! Vielen Menschen, die nicht so "WORTGEWALTIG" sind, sprechen Sie aus dem Herzen ...

wthiem

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag2. Februar 2014, 21:43

Hallo!

Mein Name ist Werner Thiem und ich bin froh und dankbar, dass dieses Forum gegründet wurde.
Die öffentlich-rechtlichen Medien müssen auf jeden Fall von den Bürgern kontrolliert werden.
Schließlich werden sie von uns bezahlt!
Zu meiner Person: Ich bin 51 Jahre alt und mit der Arbeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten absolut unzufrieden.
Ich weiß nicht, wie viele private Informationen hier von Belang sind.
Sollte jemand meine Identität anzweifeln, bin ich gerne bereit, weitere persönliche Informationen preis zu geben.

Sven

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag3. Februar 2014, 01:51

Hallo Zusammen,

wollte mich doch kurz und knapp mal vorstellen. Zwar tat ich dies bereits schon etwas ausführlicher, aber leider wurde der Beitrag nicht hochgeladen oder ein anderes technisches Problem lag vor.

Mein Name ist Sven und ich komme aus Kaarst bei Düsseldorf. Ich bin 46 (noch) Jahre alt.

Meine Intention, mich hier einzubringen ist Folgende. Ich verfolge seit Jahrzehnten die Diskussionssendungen der ÖR. Aber die Lanz-Sendung, die uns alle hierher geführt hat, setzte diesem Ganzen die absolute Krone auf. Ähnlich wie Maren, die die Petition erstellte, war ich maßlos entrüstet, wie diese Anfeindungen von Lanz und seinem Terrier Jörges gegen Sahra Wagenknecht ihren Lauf nahmen.

Die Linke wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Linke wird aber auch vom ÖR tendenziell verunglimpft. Ihren Vertretern, insbesondere Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi, werden Fragen gestellt, die man sich mal für Regierungsvertreter wünschen würde. So, wie Sahra Wagenknecht von diesen beiden Hexenjägern (Lanz und Jörges) angegangen wurde, ist aber jegliche Hürde der Höflichkeit und journalistischem öffentlich-rechtlichem Anspruch fallengelassen worden. So geht man mit Menschen, gleich welchem Parteibuch, nicht um.

Ich habe kein Parteibuch und möchte mich in meiner politischen Linie nicht festlegen lassen. Das gleiche erwarte ich allerdings auch von den ÖR, die von den Bürgern, durch Alimentierung auch finanziert werden. Seit geraumer Zeit ist, so sie denn je vorhanden war, auch keine Neutralität vorhanden. Bei der Einflußnahme der Parteien und vor allem auch der Kirchen (?!?) ist dies kein Wunder. Ich möchte dort entgegenwirken und bin deshalb hier aufgeschlagen. Ich erhoffe mir Demokratie, Transparenz und vor allem den Willen, die ÖR-Strukturen ändern zu wollen.

Viele liebe Grüße

Sven

AndreasW.

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag3. Februar 2014, 12:57

Hallo,

dickes Lob an die Initiatoren dieses Projektes, das nach meiner persönlichen Meinung schon längst überfällig ist. Aber wie das so ist, über manche Dinge macht man sich irgendwie nie so richtig Gedanken, sonst hätte man vielleicht selbst schon mal andere Unzufriedene um sich herum versammelt und wäre selbst aktiv geworden.

Andererseits kommt man sich vielleicht auch etwas lächerlich vor, wenn man die Glotze so wichtig nimmt, dass man seine Freizeit nun auch noch damit "verplempert", sich derart zu engagieren?!

Nun, Fakt ist aber, dass ich das Fernsehen nicht wirklich nur für eine "Idiotenlaterne" halte, sondern dass das Medium TV durchaus auch eine Bereicherung des Lebens sein kann, wenn man es entsprechend zielgerichtet nutzt.

Mein Name ist Andreas Wehner (...nicht direkt verwandt mit DEM Wehner), ich bin demnächst 50 Jahre alt und lebe in Frankfurt am Main. Ich bin Angestellter im öffentlichen Dienst. Soviel zu meiner Person, um sich ein Bild davon machen zu können, mit wem man es bei mir zu tun hat. Ich persönlich habe kein Problem damit, mich zu gewissen Themen offen und erkennbar auch im Netz zu erkennen zu geben, auch wenn ich grundsätzlich misstrauisch bin im Umgang mit dem Medium Internet und dem möglichen Mißbrauch mit persönlichen Daten. Hier in der Diskussion um einen Zuschauerrat jedoch bin ich gerne dazu bereit, offen mit meinem Klarnamen zu agieren.

Zuerst möchte ich mich bei Maren und allen anderen Mitstreitern dafür bedanken, dass Ihr diesen Schritt gegangen seid und möchte Euch vermitteln, dass ich diese Idee und die bisherige Umsetzung großartig finde! - Auch wenn das alles vielleicht irgendwann als gigantischer Rohrkrepierer enden könnte. Denn man kann zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich nicht ahnen, ob die Öffentlich-Rechtlichen bzw. der Gesetzgeber irgendwann derart mit dem Rücken zur Wand stehen, dass sie sich genötigt sehen, dem Anliegen engagierter TV-Konsumenten und Gebührenzahler wirklich entgegen kommen zu müssen?

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so nah wie jetzt standen wir vermutlich noch nie an einer derartigen Chance eines Mitspracherechts.
Dank Euch und Eurer Koordination.

Um mein Bild der Sache zu vermitteln, möchte ich Folgendes mitteilen:

Ich bin ein überzeugter Anhänger des öffentlich/rechtlichen Fernsehens und möchte dies als Gegensatz zum Privatfernsehen nicht missen. Gerade die speziellen Spartenkanäle 3Sat, Phoenix und Arte sowie die regionalen dritten Programme erfüllen dabei eine wichtige Funktion und sollten auf jeden Fall erhalten bleiben.
Dazu bin ich auch gerne bereit, das massenkompatible Programm von ARD und ZDF zu akzeptieren. Schließlich ist eine wichtige Aufgabe der Ö/R die Grundversorgung mit Informationen und auch Unterhaltung für die breite Masse. Insofern kann ich auch damit leben, dass ARD und ZDF Geld für Sportverantaltungen, Musikantenstadls, Traumschiff und Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen ausgeben, auch wenn ich mich nicht zu deren Zielgruppe zähle. Hier ist es eben auch der Solidargedanke, der zählt. Und dafür bin ich auch bereit, 18 Euro im Monat zu zahlen (wobei die Art und Weise der Zahlmodalitäten ein ganz eigenes Thema bildet).

Ich wäre auch bereit, mehr zu zahlen als 18 Euro - schließlich gibt man auch für andere (teilweise sogar noch unwichtigere) Dinge noch viel mehr Geld aus im Alltag.

Aber dann möchte ich mich auch nicht mehr ärgern müssen über permanent einseitige, demagogische, parteipolitisch geprägte Berichterstattung in Nachrichtensendungen, Diskussionsrunden oder TV-Magazinen.
Gut, auch Moderatoren und Kommentatoren haben das Recht auf eine eigene Meinung zu den Dingen und dürfen die bis zu einem gewissen Punkt sicher auch vertreten - von den Sendern sollte aber auch darauf geachtet werden, dass die unterschiedlichen politischen Ansichten zumindest annähernd ausgewogen Sendeplatz eingeräumt bekommen.

Ein "schwarzes" ZDF, ein "tiefroter" HR etwa sind nicht hinnehmbar und gehörten dahingehend eigentlich reformiert. Politik sollte keine so exorbitante Rolle spielen dürfen im Öffentlich/Rechtlichen Fernsehen, wie es offenbar zum jetzigen Zeitpunkt der Fall ist.
Eine parteipolitische "Säuberung" innherhalb der Sendeanstalten wird man aber wohl kaum erwarten können, dazu sind die Machtstrukturen sicherlich zu gefestigt. Aber durch einen Zuschauerrat hätte man zumindest ein geringes Mitspracherecht, mit dem man die übelsten Exzesse hoffentlich aushebeln könnte?!

Der Herr Lanz, ja der war ja jetzt nur der Tropfen, der das Fass für mich zum Überlaufen brachte. Dabei geht es mir durchaus nicht um die Person als vielmehr um die Rolle, die er im ZDF offenbar zu spielen scheint. Bisher nahm ich es einfach nur zur Kenntnis, dass das ZDF in seiner Suche nach einer Gallionsfigur nach Gottschalk und Jauch (die ich auch schon jeher für maßlos überbewertet gehalten hatte) nun nichts mehr aufzufahren weiß als einen "Traumschwiegersohntypen", der rein faktisch jedoch nicht anders agiert als das Paradebeispiel eines Opportunisten, der willfährig und vorausschauend obrigkeitshörig eine "Meinung" zu kolportieren versucht, die das "dumme Konsumentenvolk" gefälligst zu dessen eigener Meinung zu machen hat.

Dazu ist offenbar jedes Mittel recht. Und "der Deutsche" ansich lässt sich ja relativ leicht einlullen mit seichter Kost und immer wiederholten Aussagen, die irgendwann dann als "...Is halt so..." ins eigene Weltbild übernommen werden.

Aber offenbar sind sich die Verantwortlichen dabei mittlerweile so selbstbewusst geworden, dass sie unvorsichtig wurden?!
Mangels eines passenderen "Kronprinzen" wurde Markus Lanz nun systematisch zum sendereigenen Megastar hoch gepusht - ungeachtet der Tatsache, dass er dann doch nicht ganz so viele Qualitäten zu bieten hat wie damals ein überlegt agierender Herr Jauch oder ein allgemein beliebter Paradiesvogel wie Herr Gottschalk.

Man nimmt halt, was man kriegt. Aber wenn man so einen "Notkandidaten" im Rahmen seiner Fähigkeiten schalten und walten lässt, wie es diesem passt, dann ging im Fall des Herrn Lanz dieser Schuss offenbar ziemlich gewaltig nach hinten los.

Denn hier schien sich nun auch der vorletzte Konsument ziemlich verschaukelt vorgekommen zu sein. Zu durchsichtig war und ist die teilweise platte Vorgehensweise des Herrn Lanz.

Und damit haben die Verantwortlich dahinter eigentlich mehr die Masken fallen lassen als Herr Lanz selbst. Er blieb einfach er selbst - so wie er immer schon war - (Seit den Privatsenderzeiten).

Schön, dass so viele Zuschauer dies offenbar erkannt haben und nun damit beginnen, zu rebellieren. Ich bin einer von diesen und ich wünsche mir tatsächlich ein Mitspracherecht in Form eines Zuschauerrates.

Wie sich dieser zusammen setzt, welche Positionen dieser vertritt und ob ein solcher überhaupt jemals von den Sendern eingebunden wird - dies wäre jetzt erstmal zu eruieren.

Ich freue mich auf die Entwicklung dieses Projektes und bin gerne (auch physisch - Demos, Wahlvorgänge organisieren, Informationsarbeit etc.) bereit, mich an Eurer Seite zu engagieren.

In dieser Zeit der Entwicklung lese ich hier aufmerksam mit, melde mich des einen oder andere Mal selbst zu Wort und bin dabei auch jederzeit per PN ansprechbar.

Viel Erfolg Euch Initiatoren und uns Gebührenzahlern für dieses Projekt,

Liebe Grüße, Andreas



Edit: Rechtschreibfehler korrigiert
Edit 2: Schon wieder Rechtschreibfehler gefunden - Mann, bin ich schlecht :cry:
Zuletzt geändert von AndreasW. am 3. Februar 2014, 18:47, insgesamt 2-mal geändert.

Demokrator

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag3. Februar 2014, 16:12

Hallo zusammen!

Mein Name ist Daniel. Ich studiere Pädagogik und Betriebswirtschaft. Ich habe die Petition von Frau Müller mit Klarnamen unterzeichnet, weil ich an sich gerne die ein oder andere Polittalkshow sehe (bei aller Kritik am Format an sich). Dabei erschien mir Lanz regelmäßig eher als Störenfried denn als Moderator der Runde.

Oder um es mit Frau Müllers Worten zu sagen:

"Ich halte ihn für einen ungeeigneten Moderator bei bestimmten politischen Themen."

Quelle: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/lanz ... 77563.html, 03.02.2014, 14:18 Uhr

Seit Jahren wünsche ich mir eine bessere Qualität des deutschen Fernsehens im kritisch-journalistischen Sinne. Daher hoffe ich ebenso wie Zeliha, dass sich in diese Richtung eine "ernst zu nehmenden Bewegung entwickelt." Vielleicht kann dieses Forum und seine Beteiligten hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Ich bin erfrischt über diese Zusammenkunft sehr verschiedener Menschen mit einem geteilten Interesse. Das scheint mir ein guter zweiter Schritt Richtung Teilhabe. Auch wenn ich mir im Vergleich mit den vielen erfahreneren und intensiver engagierten Menschen hier recht unbedeutend vorkomme, bin ich dankbar bei dieser Bewegung dabei sein zu können und möglicherweise als einer von vielen Multiplikatoren mitwirken zu können.

An dieser Stelle auch von mir: Vielen Dank für Deine Initiative, Maren! Vielen Dank auch an die Admins für die schnelle Reaktion und den Aufbau dieses Forums!

volkerschwarz

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag4. Februar 2014, 14:44

Tag zusammen, meinen Namen muss ich nicht nochmal erwähnen.. ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie sich dieses Vorhaben gemeinsam mit allen motivierten Menschen entwickeln wird. Seit einigen Jahren lebe ich im Ausland, gar nicht soweit, in der Schweiz und arbeite an einer Berufsschule. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, welche Diskussionen hier ankommen bzw auf andere Art und Weise durchgearbeitet werden. Bspw. gibt es am 9. Februar eine Volksabstimmung über die sog. "Masseneinwanderungsinitiative" der SVP gleichzusetzen mit der CSU. Aufgeregte Diskussionen finden nur im Fernsehen statt. Da die Schweiz jährlich sehr viele kleine bis grosse Volksabstimmungen absolviert, gehen die EidgenossInnen damit relaxter um. Das fehlt uns in Deutschland. Somit fehlt eine Volksabstimmung über ein demokratischeres TV, schliesslich zahlt man dafür.

Liebe Grüsse.
Volker

Metatrixter

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag4. Februar 2014, 20:04

Hallo,

ich bin ein Mensch. Und ich meine es ernst. Alles andere (Name, Alter, Größe, politische Ausrichtung) ist nicht von Relevanz.

Ach doch, ein wichtiges Attribut: Ich hasse Nazis! :-)

Hochachtungsvoll,

MT

Frank_Geppert

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag7. Februar 2014, 09:00

Metatrixter hat geschrieben:Ach doch, ein wichtiges Attribut: Ich hasse Nazis! :-)

Interessant. Um es mal noch weiter von politischen Strömungen unabhängig zu machen (Naizs sind doch auch politische Ideologen): Ich hasse Kriegstreiber jeder Art, kann auch von der Leien oder Gauck heißen, egal aus welcher Partei. Da würde ich mich nicht auf Nazis fest setzen. Alle diese politischen Kriegstreiber vertreten wirtschaftliche Interessen, um in den Krieg zu ziehen, sei es der militärisch-industrielle Komplex vor dem schon Eisenhower gewarnt hat oder seien es Rohstoffe, Absatzmärkte, neue Kreditnehmer.

DerTimZuhause

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag8. Februar 2014, 16:23

Ich mach es kurz:

Ich bin Tim. Ich könnte natürlich auch Peter oder Adrian heißen, da hier eh keiner meine Personalien prüft ;).

Im Ernst, ich finde dieses Forum bis jetzt sehr gut und stehe für alles ein, was Zielführend ist, nämlich die Demokratisierung des ö.-r. Rundfunks! Bestes Beispiel: Warum wird so viel Geld für die Übertragung der Olympischen Spiele ausgegeben?
Bei Fragen dürft ihr mir gerne eine PN schicken und eins noch zum Thema "Warum Menschen sich hier flasche Namen geben?": Öffentliches Forum heißt nicht alles preisgeben. Und hiergeht es ja Gott sei Dank nicht wie in der FB-Gruppe zu und man kann so auftreten, wie man möchte! Und falls man mit Anonymisierung nicht zurecht kommt sollte man die NSA fragen ;)
In diesem Sinne
dertim:)

bonzoworks

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag3. März 2014, 09:22

Guten Morgen aus der Provinz um Heidelberg.

Ich bin Alex, der Nordbadener, ein alterndes Gewohnheitstier - somit verwende ich, wie in anderen Foren auch, meinen "üblichen" Forennamen, ohne Anspruch auf zweifelhafte Anonymität und verstecktes Snipertum.

Selbstverständlich trinke ich ab und an auch meinen Kaffee, während ich im Forum zugange bin.

Die debile Talk-Kultur des Herrn Lanz - und Artverwandtes - hat mich, den Doku-Medien-Süchtigen, hierher geführt als Mitunterzeichner der gegenständlichen Petition.

Ich freue mich auf rege Dialoge zum Thema der Kundenrechte als Gebührenzahler und bevorzuge ebenfalls den Verzicht auf zu viel vernebelnden Duft im Sprachlichen.

Jetzt befriedige ich erst mal meine Neugierde und lese den einen oder anderen Beitrag ...

Viele Grüße aus dem Authentischen heraus, Alex Brunner

charLy H.-G.Wardelmann

mein Nick in Foren allgemein: charLyloco

Beitrag13. März 2014, 17:19

[aber hier GERN Klarname!]
hola an ALLE hier......ich bin der Neue *wink*
"kurz fassen" geht bei mir eigentlich gar nicht aber da ich erst einmal meine Enttäuschung, nach dem überfliegen dieser Rubrik (Vorstellen), abklingen lassen möchte wird es ne (relative) Ausnahme. Genau wie meine Reg. hier auch eine ist, denn seit Jahren schreibe ich, im Gegensatz zu "früher" (vor Millenium) kaum noch im Net......... meine Zeit Ist vorbei und ich lebe eh nur noch "auf Zugabe", aber damit recht gut (nun schon über10J.). Wenn mehr Infos gewünscht werden dann vielleicht später mal im Profil.

Der wesentlich Grund für Einschränkungen ist meine "eingeschränkte Gesundheit"/Behinderungen die aber gleichzeitig mein "hier mitmach Grund" sind denn TV konsumiere ich dadurch enorm (Werbung aber gar nicht) insbesondere ÖRR.
Um (aus meinem Bett heraus... ;) ) am Ball zu bleiben sind einige Talks und Lanz z.B., Pflicht für mich. Mitleid braucht es nicht denn durch 5 Rekorder (zeitweise) sehe ich NIEMALS direkt und kann Worte, Sätze, Personen oder ganze Diskutanten locker "überspringen" wobei ALLES eh in 1,5facher Geschwindigkeit läuft (anders wäre so was wohl auch kaum zu bewältigen :lol: ). Zusätzlich freezed mein Lap/Browser aktuell ständig, so das hier gleich nach "Vorstellen" erst mal Schluss ist. Kein Hand, Facebook & BILD für mich "identisch= unantastbar usw... ;)

Studiert habe ich einiges, hauptsächlich Nautik (Hauptberuf war immer MENSCH !), bin aber nicht nur gereist sondern habe als Cosmopolit, auch in der Welt gelebt/gewohnt und kann sagen das die BRD wohl das Beste TV (System auch) der Welt hat. Keine Frage, auch so etwas kann verbessert werden... :?
Nun bin ich Rentier, der noch auf die Altersweisheit wartet, ansonsten gern überall mitreden würde was zum Glück (für Alle..) nicht mehr geht. Da politisch "Links" ein Synonym für Gerechtigkeit ist bin ich bei S.W. natürlich, verstehe aber Lanz recht gut (dazu später mal...sorry).
Viel gesehen, viel erfahren, einiges gelernt so das ich mich über Fragen freuen kann... :)
Noch ein Hinweis/Warnung(?) am Schluss denn wie man am Klarnamen sieht (hab noch niemals anonym was geschrieben..) geh ich mit Wahrheit recht offen um und Herr Lesch erzählte vor 2 Wochen das es eine US Studie gibt die folgendes Ergebnis aussagt: "Schlichte Menschen empfinden Wahrheiten häufig als Angriff/Aussage gegen sie..."
Das Wahrheiten weh tun können wissen wir sicher alle (Herr Lanz nun auch... nur Intendanten, Rundfunkrat usw., sind natürlich frei/befreit von solch Erkenntnissen denn über den Dingen stehend nimmt man drunten nix war.. :shock: ) genau so gut wie, das niemand hier auf die Idee kommt mit Vorsatz zu verletzen, denke ich.

Grüsse von der Nordsee
cu/charLy®

Henry Miller

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag21. März 2014, 00:05

Hallo zusammen,

hier bin ich nun und heiße einfach Henry Miller. Ich stehe für soziale Gerechtigkeit und habe die Nase gestrichen voll von Wahlversprechen, die keinen Einfluss auf unser Leben haben, weil sie nur Makulatur sind. Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Wer also etwas ändern will, muss ganz einfach nur Nachdenken. Nachdenken, über das, was um uns herum so passiert. In den http://www.nachdenkseiten.de, die ich unterstütze, findet man dazu immer wieder gute und aktuelle Anregungen. Des Weiteren bin ich immer mal wieder in der Global Marshall Plan Initiative http://www.globalmarshallplan.org aktiv, die ich ebenso gern unterstütze. Sie setzt sich ein für weltweit gleiche Sozial- und Umweltstandards, welches ein Kampf wie David gegen Goliath zu sein scheint, wenngleich auch schon einige Erfolge zu verzeichnen sind.

Und da ich nun für soziale Gerechtigkeit eintrete, muss ich mich auch mit der Situation befassen, dass es weltweit 85 Personen (Hanselen) gibt, die - leistungslos - so viel Besitz anhäufen konnten, wie die untere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen besitzt. Das ist von ca. 7,2 Milliarden Menschen also die Hälfte, so dass diese Handvoll (85 Menschen) so viel haben, wie 3,6 Milliarden Menschen zusammen. Professor Radermacher von der Universität Ulm umschreibt die unerträgliche Situation im Vorwort in Huschmand Sabets Buch "Globale Maßlosigkeit" so:

"Der vielleicht größte Skandal besteht darin, dass seit einiger Zeit eine massive Umschichtung von Realvermögen auf diesem Globus zugunsten der »oberen Zehntausend« im Besonderen der »oberen Tausend« Superreichen stattfindet. Und dieser Prozess gefährdet mittlerweile die Demokratie überall auf diesem Globus, weil so viel Machtkonzentration in den Händen so weniger dazu führt, dass sich dort, abgeschirmt von der Öffentlichkeit, ein Beratungsumfeld höchster Kompetenz von Ökonomen, Juristen, Steuerberatern, Mathematikern, Sicherheitsfachleuten sowie Spin-Doctors konzentriert, die aus vielerlei Antrieben heraus immer auch damit beschäftigt sind, gemeinsam diese Verhältnisse zu legitimieren und zu perpetuieren und dazu über die Medien weiter die Gehirne zu vernebeln, sodass sogar der besonders intelligente und gut ausgebildtete Teil der Weltbevölkerung nicht bemerkt was passiert."


Und Huschmand Saget schreibt in seinem Buch selbst dazu:

"Die Vorstände der Großunternehmen sorgen, wie hochrangige Funktionäre im Kommunismus, für die Lenkung der wirtschaftlichen Geschehnisse. Wie in der Planwirtschaft sind sie auf spekulative Erfolge angewiesen. Sie sind zudem jederzeit austauschbar. Dies belegt die ungewöhnlich hohe Fluktuation der Vorstandsposten in den DAX-Unternehmen. In einer Atmosphäre des Erfolgszwanges, der Hetze und Intrigen blüht amoralisches Verhalten. Das bestätigt beispielsweise die Entlassung von Mitarbeitern, um Einsparungen zu erzwingen. Die damit verbundene Verunsicherung äußert sich letztlich auch in der Korruption. Es ist kein Zufall, dass heute Vorteilsnahme, Bestechung und Korruption in allen Bereichen und auf allen Ebenen Bestandteile des Alltags geworden sind."


So, und diese Situationen heißt es zu erkennen, zu analysieren und zu versuchen diese Missstände zu bekämpfen. Dazu gehörte auch die hervorragende Petition von Maren Müller, die ich sehr gern unterstützt habe und der ich hier für ihren sagenhaften Einsatz einfach mal ganz herzlich Danke sagen möchte. Insbesondere auch, weil sie nun auch noch dieses Forum betreibt.

Natürlich ist es beim Kampf um soziale Gerechtigkeit so, dass man sich auch mal "relativ heftig" ausdrückt, doch das möge man mir verzeihen, wenngleich ich stets bemüht bin, Contenance zu bewahren. :D

Ich freue mich auf ein gutes Miteinander und hoffe auch ein wenig auf "Gegenliebe" in meinen Bemühungen. Oft ist es ja auch so, dass man - wo Kritik geübt wird - auch immer wieder Bezahlschreiber antrifft, die immer wieder versuchen, einem das Wort im Munde zu drehen. Doch schnell findet man heraus, wer sich da versucht. In solchen Fällen sollten die Gleichgesinnten schon ein wenig zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. In diesem Sinne.

ganz liebe Grüße an Alle

Henry Miller

Dr. Frank Weller

Hier bin ich ...

Beitrag22. März 2014, 15:38

... als Privatperson und "Fernseher" mit Schwerpunkt öffentlich-rechtliche Medien (immer noch und jetzt erst recht :!: ).

Beruflich betätige ich mich als Rechtsanwalt: http://www.weller-hilft.de

Als Petitionsunterzeichner bin ich jetzt sehr gespannt, wie sich die Ständige Publikumskonferenz weiter entwickelt. Schau mer mal, was ich dazu vielleicht beitragen kann :idea:
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Maren

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Re: Hier bin ich ...

Beitrag26. März 2014, 10:40

Wir haben einen Anwalt! Das find ich toll.
Willkommen an Board, lieber Dr. Weller.

Beste Grüße
Maren Müller

mic_doe

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag28. März 2014, 10:42

Ich bin der Mic.

Und zutiefst überzeugt von demokratischen und transparenten ÖRM.

Nur: an und für Demokratie und Transparenz muss man ständig mitwirken - darum bin ich hier: Hallo !

...sozusagen in Sachen Umweltgestaltung 2.0, wie auch schon in der physischen Welt: als Architekt.
www.hell-blau.de www.doering-architektur.de

SteffenD

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag30. Oktober 2014, 17:50

Hallo zusammen,

ich werde es kurz machen :)
Ich beschäftige mich nun seit mehr als 6 Jahren mit polit. Themen und manchmal wünschte ich, ich hätte nie damit angefangen ( kostet manchmal mehr Nerven als ich habe :) ). Da ich ein sehr temperamentvoller Mensch bin und beim Aussprechen bestimmter Dinge kein Blatt vor den Mund nehme, musste ich leider auch schon Erfahrung mit der Justiz in diesem sogenannten Rechtsstaat machen. Für verschiedene E-Mails, welche ich an Politiker verschickt hatte, wurden mir 3 Monatsgehälter (~4500€) abgezockt, was mich an den Rand der Zahlungsunfähigkeit getrieben hat. Allerdings hat dieser Umstand erst den Kampfeswillen in mir geweckt.
Von der Lanz Petition war ich total begeistert und jetzt bin ab dem 01.11.2014 Mitglied bei publikumskonferenz.de.
Plattformen wie diese geben einem Menschen wie mir einen gewissen Rückhalt, daß sie mit ihrer Meinung nicht alleine sind.
Ich finde die Aktivitäten hier großartig und versuche natürlich über den Mitgliedsbeitrag hinaus etwas beizusteuern, auch wenn das nicht immer einfach ist.

Ist nun doch etwas länger geworden :)

Viele Grüße von Steffen aus Leipzig
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Maren

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Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag30. Oktober 2014, 20:13

Hallo Steffen,

herzlich willkommen in der Community.
Wir sind bemüht, unsere Schreiben an Sendeanstalten und politische Enscheidungsträger in einer Form zu verfassen, welche sowohl juristische Scharmützel als auch finanzielle Schäden für den Verein aussschließen.
Das gleiche gilt für Foreneinträge. Zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und der juristisch jederzeit angreifbaren Beleidigung verläuft oftmals ein äußerst schmaler Grad. Ich möchte dich daher bitten, deine Formulierungen entsprechend anpassen.

Viele Grüße
Maren

SteffenD

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag31. Oktober 2014, 13:13

Hi Maren,

es ist nicht immer einfach die Dinge rein rational zu betrachten und vor allem rational zu handeln. Aber ich werde, natürlich auch im Hinblick auf den Verein, mich diesbezüglich zurückhalten. Am besten werde ich vor jedem Eintrag meinen Sandsack malträtieren :D

Gruß
Steffen

Colanuss

Re: Mitglieder stellen sich vor

Beitrag1. Dezember 2014, 08:14

Hallo!

Au Backe... Auch ich habe mich nicht mit Klarnamen angemeldet...
Kaum hier, schon fühle ich mich schlecht... :shock:
Der Name Andreas, mit dem ich mich jetzt vorstelle, wird aber sicher, ob seiner Verbreitung, viel weniger individuell sein als 'Colanuss'... :lol:
Aber ich mag dann eben hier meinen Namen angeben, damit nachschlagen kann, wer denn mag, wie ich hieße... :|
Mir fällt übrigens auf, dass alle Smilies Eierköpfe haben... :o Und es sind kaum mehr, als in den Eierkocher passen... Das aber nur am Rande... :lol:
Hoffe, ich darf nun trotzdem Colanuss sein...

Gruß
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