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Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten
Verfasst: 8. Januar 2026, 11:04
von Maren
Studie prognostiziert sinkende Mediennutzung
Journalistische Inhalte werden zunehmend über Plattformen und KI-Chatbots konsumiert, ohne dass Medienhäuser davon profitieren, kommt eine aktuelle Untersuchung zum Schluss.
https://persoenlich.com/medien/studie-p ... iennutzung
Medien: Studie sieht wachsenden Druck durch Plattformen und KI
Eine Studie der Universität Zürich prognostiziere, dass der Druck auf Medienhäuser bis 2035 massiv wachsen werde, da Plattformen und KI-Chatbots als primäre Informationsquellen an Bedeutung gewännen. Aufgrund dieser Entwicklung reiche eine rein marktwirtschaftliche Finanzierung des Journalismus künftig nicht mehr aus, zumal Tech-Anbieter journalistische Leistungen systematisch nutzen würden, ohne diese angemessen zu vergüten. Der Verlegerverband Schweizer Medien fordere daher politische Eingriffe zur Förderung der Medienkompetenz sowie gesetzliche Abgeltungsmodelle.
https://bildblog.de/151938/groks-sexual ... eben-mord/
Medien: Studie sieht wachsenden Druck durch Plattformen und KI
https://www.swissinfo.ch/ger/medien%3A- ... i/90735128
Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten
Verfasst: 14. Januar 2026, 10:29
von Maren
Zensur hat System in Deutschland
Der Forscher Andrew Lowenthal hat in Deutschland ein Zensur-Netzwerk aus 330 Regierungsbehörden, NGO, universitären Arbeitsgruppen, Faktencheckern, Think-Tanks und Stiftungen dingfest gemacht, welches die Meinungsbildung massiv beeinflusst. Es ist ein Projekt, das in industriellem Massstab beeinflusst, wie Menschen die Welt wahrnehmen und politisch handeln. Vorgefunden wurde eine epistemische Blase vor, in der viele Akteure nicht erkennen, wie politisch und umstritten ihre Arbeit ist. Am erschreckendsten dabei ist: Was sie als wahr oder falsch ansehen, ist oft nur ihre Meinung.
Interview:
https://archive.ph/6iFNZ
Bericht:
https://liber-net.org/wp-content/upload ... ort-de.pdf
Datenbank der Teilnehmer:
https://liber-net.org/de-censorshipnetwork
Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten
Verfasst: 6. Mai 2026, 13:34
von Maren
Kriminalität von Nichtdeutschen ist medial klar überrepräsentiert
Um die Verteilung von ARD-Sondersendungen auf Terror- und Amoktaten nichtdeutscher ("Brennpunkt") und deutscher (kein "Brennpunkt") Tatverdächtiger geht es ebenfalls, allerdings nur exemplarisch (Seite 4). Und in einem Gastbeitrag in der FAZ (Titel: "Weniger Raunen, mehr Fakten!", Abo) wies Hestermann die Kritik an vermeintlich blinden Flecken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks 2023 zurück: "Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk Eingewanderte und Geflüchtete besonders wohlwollend darstellte, lässt sich nicht bestätigen. Tatsächlich zeigt 2023 die Analyse von 506 Beiträgen, dass die öffentlich-rechtlichen Sender die Risiken der Migration ähnlich wie die privatrechtlichen Sender und deutlich stärker als die untersuchten Zeitungen gewichten."
Man könnte daraus theoretisch schließen, dass der Gedanke, man brauche "Klar" aus Ausgewogenheitsgründen, gar nicht so nahe lag. Praktisch aber freuen wir uns, dass es nun noch mehr Ausgewogenheit gibt.
https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-klar-reportage-magazin-kritik-100.html
Kriminalität und Migration: Das Bild in deutschen Medien
https://mediendienst-integration.de/fileadmin/user_upload/Expertisen/Mediendienst_Integration_Expertise_Kriminalitaet_und_Migration_in_deutschen_Medien_Thomas_Hestermann.pdf
Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten
Verfasst: 25. Mai 2026, 09:25
von Maren
Deutschlandfunk-Berichterstattungsanalyse: Wehrdienstmodernisierungsgesetz vs. UlmenFernandes und Digitale Gewalt
Re: Studien - Gutachten - wiss. Arbeiten
Verfasst: 10. Juli 2026, 11:02
von Maren
Kriegsbilder in sozialen Medien lösen bei Jugendlichen Belastungssymptome aus
Kriegsbilder in sozialen Medien gehören für viele junge Menschen zum Alltag. Solche Inhalte können ein Risiko für die psychische Gesundheit sein. Das ist das Ergebnis einer Studie, wie die Universität Regensburg mitteilte.
https://www.deutschlandfunk.de/kriegsbilder-in-sozialen-medien-loesen-bei-jugendlichen-belastungssymptome-aus-100.html
Bilder und Videos von Krieg und Gewalt in Sozialen Medien würden bei vielen jungen Menschen psychische Belastungssymptome auslösen. Dies sei das Ergebnis einer Studie der Universität Regensburg, für die 2.000 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren befragt worden seien. Demnach hätten 93 Prozent der Befragten solche Inhalte bereits online gesehen. Ein Viertel von ihnen berichte über Vermeidungsverhalten, 15 Prozent über erhöhte Anspannung und zehn Prozent über Schlafprobleme. Die Studienautorinnen und -autoren würden deshalb fordern, die Medienkompetenz junger Menschen zu stärken und die Verbreitung von Gewaltdarstellungen auf Plattformen strenger zu regulieren.
https://bildblog.de/153848/ki-generierte-nachrichten-saure-froschfresse-herausgabebeschluss/
Zur Studie
https://www.uni-regensburg.de/universitaet/aktuelles/nachrichten/nachricht/08-07-2026_kriegsbilder-in-sozialen-medien-koennen-jugendliche-psychisch-belasten