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WDR - Hart aber Fair vom 7.9.26

Verfasst: 13. September 2026, 14:10
von Maren
Aktualisierte Version:

Programmbeschwerde Louis Klamroth Hart aber Fair vom 7.9.26

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch die Sendung führte Louis Klamroth, der mit der GRÜNEN und Klimaaktivistin Luisa Neubauer liiert ist und in die Sendung einen gewissen Herrn Aras Badr eingeladen hatte, der zwischen Minute 49.04 und 57.09 ausführlich seine Sorgen darlegen konnte. Die Einblendungen stellten ihn uns einmal vor als "kam als Flüchtling nach Deutschland" oder dann noch als "Berater einer Antidiskriminie-rungsorganisation". Ihm fiel Klamroth nicht ins Wort, wohl aber immer wieder dem AfD-Vertreter auf dem Podium. Herr Klamroth duldete auch tatenlos das ständige Unterbrechen und Ins-Wort-Fallen der anderen Podiumsgäste, sobald der AfD-Mann das Wort ergriff, sehr zum Gefallen des Saal-Publikums, das auch ganz zufällig immer an den richtigen Stellen applaudierte. Unterschlagen wurde, dass Badr Parteipolitiker einer mit der AfD konkurrierenden Partei ist. In Magdeburg (Sachsen-Anhalt!) steht er auf Platz 1 der SPD-Liste, ist also keine Parteileiche, kein subalternes, kleines, ein-faches Parteimitglied, sondern Spitzenkandidat. Der WDR hat in seiner Sorge darum, dass das Publikum so einen für einen parteipolitisch motivierten politischen Gegner einiger auf dem Podium vertretenen Parteien handelt, ihn uns als betroffenen Bürger vorgestellt - das erzeugt mehr Mitleid und Glaubwürdigkeit. Das macht der WDR nicht zum ersten Mal, sondern ist da Wiederholungstäter. Bereits 2024 hatte ich in einer Programmbeschwerde 6 weiterer solcher Fälle beim WDR moniert.
Die hat die Intendantin und der WDR-Rundfunkrat abgelehnt mit der Begründung: „Die Mitglieder des Programmausschusses kamen zu dem Ergebnis, dass eine Verletzung des genannten Programm-grundsatzes in den Sendungen „Aktuelle Stunde“ vom 3. Oktober 2023, „Lokalzeit Münsterland“ vom 18. Januar 2024, „Lokalzeit Düsseldorf“ vom 19. Januar 2024, „Aktuelle Stunde“ vom 6. Dezember 2023, „Lokalzeit Ruhr“ vom 25. Januar 2024 nicht vorliegt. Die Mitglieder schlossen sich mehrheitlich der Einschätzung des Intendanten an, dass eine Nennung von Parteiämtern dann notwendig werde, sobald deren Träger sich in eben jener Eigenschaft äußern würden oder wenn sie sonst eine Relevanz für das Thema hätte.“

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